Der weibliche Körper ist wunderschön, aber es ist auch unglaublich kompliziert. Und wenn es um Sex geht, kann das unglaublich frustrierend sein. Da viele Frauen an sexueller Funktionsstörung leiden, wollten die Forscher herausfinden, ob die Ursache hormonell ist.

Vor kurzem in der Zeitschrift für Fruchtbarkeit und Sterilität veröffentlicht, beobachteten die Forscher 30 prä- und postmenopausale Frauen über einen Zeitraum von 8 Monaten. Die Frauen verabreichten sich entweder intranasales Oxytocin (das „Bindungshormon“) oder ein Placebo etwa 50 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr. Die Frauen und ihre Partner führten außerdem ein Tagebuch und füllten einen Fragebogen aus, in dem die Veränderungen ihres Sexuallebens während der Dauer des Experiments bewertet wurden. Sie fanden das beide die Oxytocin-Dosen und das Placebo waren ebenso wirksam! Dies zeigt, wie wichtig Kommunikation und Verständnis für das Sexualleben einer Frau sind. Es beweist auch, dass die Mehrheit der weiblichen sexuellen Funktionsstörungen mehr durch psychologische und externe Faktoren als durch hormonelle Faktoren verursacht wird.



Why we love, why we cheat | Helen Fisher (September 2020).